Crossing Currents - Hamburgs erste Art Week
Dieser Tage vibriert Hamburg vor Energie! Erstmals gestaltet die Hamburg Art Week ein gemeinsames Format, welche die bereits bestehenden Energien von über 100 Galerien, Museen und Institutionen, Privatsammlungen sowie unabhängigen Ausstellungsräumen und Initiativen der Hansestadt bündelt und sichtbar macht. Vom 3. bis 6. September überzieht ein flächendeckendes Kunstnetzwerk Hamburg und ermöglicht so Zugang zu den vielen verschiedenen Orten der Kunstszene. Sechs Kunst-Routen (Currents) verbinden die unterschiedlichen Orte miteinander, hochkarätig besetzte Art Talks laden zum Gespräch. Das Programm kann sich mehr als sehen lassen. Unsere Highlights:
Tom Reichstein Contemporaray. Im Vorfeld der Eröffnung von Anna Guðjónsdóttirs Einzelausstellung DREAMS OF EMBERS DAYS OF ASHES am 18. September öffnet die Galerie zur Art Week ihre Türen, während die Ausstellung noch Gestalt annimmt. Im Mittelpunkt der Installation steht ein monumentales Gemälde, das Guðjónsdóttir im Laufe eines Monats vor Ort schafft. Eine vier Meter hohe und vierzehn Meter lange Wand wurde vollständig mit Leinwand bespannt und verwandelt sich nach und nach durch den Malprozess der Künstlerin.
Teile der Ausstellung sind bereits installiert, während andere sich noch in der Entwicklung befinden. An diesem Wochenende wird die Galerie irgendwo zwischen der Klarheit des „White Cube“ und der Unmittelbarkeit eines Künstlerateliers existieren – und einen seltenen Einblick in die Entstehung sowohl eines Kunstwerks als auch einer Ausstellung bieten.
DREAMS OF EMBERS DAYS OF ASHES
3.-6. September 2026 und 19. September bis 5. Dezember 2026
Tom Reichstein Contemporaray | Stockmeyerstraße 41 (Hall 4J) | 20457 Hamburg
Dorotheum x CAO Contemporary Art Office. Im Rahmen der Hamburg Art Week präsentiert das Dorotheum Hamburg in Kooperation mit CAO Contemporary Art Office die Ausstellung Von der Donau an die Alster #2. Die von Andrea von Goetz kuratierte Ausstellung bringt mit Elisa Alberti, Kazunori Kura und Aya Onodera drei Künstler zusammen , deren Ausbildung eng mit den Kunsthochschulen in Wien und Hamburg verbunden ist. Der Titel Von der Donau an die Alster #2 steht dabei für den kulturellen Austausch zwischen zwei bedeutenden europäischen Kunststandorten und für die Bewegung von Ideen, Einflüssen und künstlerischen Perspektiven über geografische Grenzen hinweg.
Nicht verpassen: Begleitend zur Ausstellung findet am 6. September um 15 Uhr ein Art Talk über die Bedeutung des Sammelns für die zeitgenössische Kunst statt. Prof. Dr. Christoph H. Seibt, Christoph Seibt Collection Hamburg, Dr. Silvie Aigner, Chefredakteurin des PARNASS Kunstmagazins aus Wien, und Andrea von Goetz, Kuratorin und Gründerin von CAO Contemporary Art Office, diskutieren darüber, welche Rolle Sammler für die Entwicklung neuer künstlerischer Positionen spielen, warum Vertrauen und Mut entscheidende Faktoren sind und wie private Sammlungen zu kulturellen Archiven der Zukunft werden können.
Von der Donau an die Alster #2 - Elisa Alberti, Kazunori Kura und Aya Onodera
3. bis 30.September 2026
ART TALK
Die Kunst des Sammelns – Warum Kunst mutige Sammler braucht
Sonntag, 6. September 2026 | 15.00 Uhr
Dorotheum Hamburg | Marie-Louisen-Straße 9 | 22301 Hamburg
Galerie Kaufmann. Abie Franklin untersucht in seiner Ausstellung mit dem Titel Falling Seas in der Galerie Kaufmann Infrastrukturen, die Leben ermöglichen und geht der Frage nach, was passiert, wenn sich bestehende Klimanarrative verschieben und neue Formen von Wahrnehmung, Verantwortung und Beziehung entstehen.
Nicht verpassen: Ein zentrales Projekt ist BYCATCH, eine Zusammenarbeit mit Daniel Hölzl. Die temporäre, monumentale Installation wurde zuletzt bei der Kunst- und Architekturbiennale in Madrid gezeigt. Eine kleinere Version ist nun vor der Galerie zu sehen. Der Blick nach oben lohnt sich!
Abie Franklin. Falling Seas
3. September bis 31. Oktober 2026
Galerie Kaufmann | Admiralitätsstrasse 71 | 20459 Hamburg
Kunsthaus Baurs Park. Anlässlich von Crossing Currents wird Baurs Park zum Ausstellungsort. Für tell me, grounds. Kunst in Baurs Park entwickeln Simone Karl, Julia Nordholz, Elena Victoria Pastor und The New Liquidity vier neue ortsspezifische Arbeiten. Inhaltlich spüren die Werke den Erinnerungen des Hauses und den Geschichten des umgebenden Naturraums nach. So ist Parlament der Bäume (Blankenese) Julia Nordholz’s Fortsetzung einer Suche nach dem, was Bäume erzählen würden, könnten wir sie verstehen. Begleitet wid die Ausstellung von einem Rahmenprogramm mit Artist Picnics, Workshops und einemLiteraturspaziergang. „
Tell me, grounds. Kunst in Baurs Park
5./6.September und 12./13. September
Baurs Park | Mühlenberger Weg 33-35 | 22587 Hamburg-Blankenese
Crossing Currents
Founding Editiion Hamburg Art Week
3. bis 6. September 2026
www.hamburgartweek.com